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	<title>Palm Leaf</title>
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	<description>Watching the World</description>
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		<title>Blog umgezogen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 19:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized @de]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blog umziehen kann ein Haufen wilde Arbeit sein. Hier lief&#8217;s irgendwie glimpflich: Ein paar Bilder-Links waren broken, aber das müsste inzwischen behoben sein. Eine Kleinigkeit ist tatsächlich ätzend: Da ich bei dem Umzug &#8220;Bananenblatt&#8221; (deutsch) und &#8220;Palm Leaf&#8221; (englisch) zusammengelegt habe, sind jetzt die Twitter-Statistiken im Eimer Falls euch noch etwas auffällt, lasst&#8217;s mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Ein Blog umziehen kann ein Haufen wilde Arbeit sein. Hier lief&#8217;s irgendwie glimpflich: Ein paar Bilder-Links waren broken, aber das müsste inzwischen behoben sein. Eine Kleinigkeit ist tatsächlich ätzend: Da ich bei dem Umzug &#8220;Bananenblatt&#8221; (deutsch) und &#8220;Palm Leaf&#8221; (englisch) zusammengelegt habe, sind jetzt die Twitter-Statistiken im Eimer <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /><br />
Falls euch noch etwas auffällt, lasst&#8217;s mich bitte wissen, am besten hier in den Kommentaren.<br />
Danke!</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://palm-leaf.com/2011/02/27/blog-umgezogen/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Fußball-WM 2010: Nachlese</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/07/13/fusball-wm-2010-nachlese/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 17:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[ableseservice]]></category>
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		<category><![CDATA[wm 2010]]></category>
		<category><![CDATA[world cup]]></category>

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		<description><![CDATA[Abschluß zur Fußball-WM: Deutschland ist Dritter, Kung Fu im Finale, Ableseservice, neue Freunde, Twibbon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fpalm-leaf.com%2F2010%2F07%2F13%2Ffusball-wm-2010-nachlese%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<p>Eigentlich hatte ich gedacht, daß mein <a href="http://twitter.com/bananalobby/status/18220557911">letzter Tweet</a> (nach dem 3. Platz der Deutschen) zum Thema so etwas wie ein Schlußwort sein könnte:</p>
<blockquote><p>
Das schönste am Fußball ist, wenn Jogi sich freut.
</p></blockquote>
<p>Doch dann kam das Finale.<br />
<span id="more-234"></span><br />
Doch vor dem Finale haben meine Liebste und ich zusammen das Argentinien-Spiel geguckt. (Twitter-Follower erinnern sich: In einer Sektbar <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) Das Spiel war so schön, und die Spieler wurden durch den #Ableseservice so menschlich, daß Mrs. Bananenblatt am Ende meinte: So macht Fußball Spaß. Nun bin ich auch eher ein alle-vier-Jahre-Fußball-Nationalmannschafts-Fan, alles ist gut. Und ich bin froh, daß sie den alle-vier-Jahre-Ausbruch nachvollziehen konnte.</p>
<p>A propos Ableseservice: Der Ableseservice ist für mich das unschlagbare Highlight dieser WM. Nach Jahren der beiläufigen Beschäftigung mit &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Design">Universal Design</a>&#8221; kommt hier eine junge Dame und demonstriert uns allen, daß fast jeder auf seine Weise behindert ist: Entweder wir können nicht hören, oder wir können nicht Lippenlesen. Und wir Lippenlese-Behinderten verpassen tatsächlich &#8216;was!</p>
<p>Der Ableseservice ist wirklich toll, und ich bewundere Julia für alles, was sie da mit minimalsten Mitteln und aus Spaß am Tun geschaffen hat. Daß sie den Fernseh-Auftritt beinahe abgelehnt hätte, weil der Sender das Ganze nicht untertiteln wollte. Und und und.</p>
<p>Auch darum folge ich noch einmal ihrer Bitte und hoffe, daß viele dies lesen:</p>
<blockquote><p>
Im Deutschen Fernsehen sind nicht einmal 11% der Sendungen untertitelt!
</p></blockquote>
<p>Ich werde ihr Blog &#8220;<a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/">Die Welt mit den Augen sehen</a>&#8221; gespannt weiter verfolgen. Die <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2010/07/ableseservice-beim-spiel-deutschland-vs.html">Zusammenfassung zum Spiel um Platz drei</a> enthält ein besonderes Schmankerl um 22:27. Wer mehr mitbekommen will, sollte <a href="http://twitter.com/EinAugenschmaus">@EinAugenschmaus</a> auf Twitter folgen.</p>
<p>Also: Die WM war schön: Schönes Argentinien-Spiel, Deutschland auf Platz 3, Ableseservice, und schon in der Vorrunde haben sich ja einige neue Twitter-Bekanntschaften herausgebildet: Danke an <a href="http://twitter.com/EinAugenschmaus">@EinAugenschmaus</a> (#Ableseservice!), <a href="http://twitter.com/Syrah12">@Syrah12</a> (<a href="http://twitter.com/Syrah12/status/17358098284">Zwischenbilanzen</a>), <a href="http://twitter.com/iZerf">@iZerf</a>, <a href="http://twitter.com/gerdbrunzema">@gerdbrunzema</a>, und &#8211; last but not least &#8211; <a href="http://twitter.com/chgeldmacher">@chgeldmacher</a>. Lustig war&#8217;s.</p>
<p>Und dann kam das Finale. Meiner Meinung nach hat der Schiri in den ersten zehn Minuten nicht gepeilt, was abging: Die Holländer haben ausprobiert, wie weit sie gehen können &#8211; und das war ziemlich weit. Die erste gelbe Karte gab es &#8220;erst&#8221; nach etwa einer Viertelstunde. Zu dieser Zeit stand es in der Zählung bei uns in der Sportsbar schon ungefähr 10:1 für Holland. Nach Fouls &#8211; weitgehend ungeahndet! Die Überschrift bei Spiegel Online, &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,705867,00.html">Gescheitert am Voetbal brutal</a>&#8220;, trifft den Nagel auf den Kopf so wie <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-57004-3.html">Nigel de Jong Xabi Alonso auf die Brust</a>. Über die tatsächlich gegebenen Karten hinaus haben wir in der Bar zwei Rote (gegen Holland) und zweimal gelb-rot (je eine) sowie drei Elfmeter (alle für Spanien) ausgemacht, die nicht gegeben wurden. Die Anti-Rassismus-Erklärung aus dem Viertelfinale ist dadurch mehr als aufgehoben, &#8220;fair play&#8221; als Motto würde sich wieder einmal lohnen.</p>
<p>Der <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,706017,00.html">Daily Telegraph meint dazu</a>: &#8220;Vergesst die Qualität, spürt die Gerechtigkeit&#8221;</p>
<p>Damit hat sich das <a href="http://twitter.com/bananalobby/status/18300439920">Schlußwort zur WM</a> verändert: Als Heitinga die gelb-rote Karte bekam, hat die Bar fast heftiger applaudiert als beim Tor ein paar Minuten später.</p>
<blockquote><p><a href="http://twitter.com/bananalobby/status/18300439920">Was für eine Schande, die #ned hier veranstaltet.</a></p></blockquote>
<p>Jetzt ist die Fußballbegeisterung meiner Liebsten erst einmal wieder vorbei &#8211; und meine auch.</p>
<p>Danke, Holland.</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Karstadt und Medienkompetenz</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/07/07/karstadt-und-medienkompetenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 06:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[berggruen]]></category>
		<category><![CDATA[karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[valovis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die inhaltliche Karstadt-Diskussion ist zu komplex, um sie hier zu kommentieren. Den kompletten juristischen Papierkrieg zum Thema kennen sowieso nur noch ein paar Anwälte, und mit weniger ist ein kompetenter Kommentar nicht zu machen. Zur Diskussion in den Medien jedoch kann ich mir ein paar Anmerkungen nicht verkneifen, vor allem zu dem Artikel &#8220;Gewerkschaft bangt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die inhaltliche Karstadt-Diskussion ist zu komplex, um sie hier zu kommentieren. Den kompletten juristischen Papierkrieg zum Thema kennen sowieso nur noch ein paar Anwälte, und mit weniger ist ein kompetenter Kommentar nicht zu machen.<br />
Zur Diskussion in den Medien jedoch kann ich mir ein paar Anmerkungen nicht verkneifen, vor allem zu dem Artikel &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,704886,00.html">Gewerkschaft bangt um Karstadt-Rettung</a>&#8221; bei Spiegel Online. Dieser Artikel enthält zwei interessante Widersprüche:</p>
<p>Erstens:</p>
<blockquote><p>[Margret] Mönig-Raane [von ver.di] sieht Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) in der Pflicht: &#8220;Er hätte hinter dem Bühnenvorhang mal Tacheles reden können, das hätte ich schon erwartet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Na bravo: Nach vorne jammern, und gleichzeitig fordern, daß &#8220;hinter dem Bühnenvorhang&#8221; gearbeitet wird. Angenommen Herr Bundeswirtschaftsminister Brüderle hätte dieser Forderung tatsächlich entsprochen &#8211; woher wüssten wir es denn??? Doch nur, wenn es eine MEGA-Indiskretion gegeben hätte.<br />
<span id="more-225"></span><br />
Zweitens:</p>
<blockquote><p>Arbeitsministerin Ursula von der Leyen [...] erklärte: &#8220;Ein fairer Makler kann helfen.&#8221; Wenn es um eine Einigung in schwierigen Finanzierungsfragen unter hohem Zeitdruck gehe, müsse und solle sich der Staat auf die Seite der Arbeitnehmer stellen.</p></blockquote>
<p>Na was denn nun bitte? &#8211; Ein fairer Makler, oder einer, der auf der Seite der Arbeitnehmer steht?</p>
<p>Last but not least: Wir erleben hier &#8211; wie so oft &#8211; daß eine <em>Verhandlung</em> von Außenstehenden (Gewerkschaften, Politiker) in die Medien gezerrt wird. Davon wird erst einmal der Verhandlungsverlauf in die &#8220;falsche&#8221; Richtung geschoben. Indem sich Politiker öffentlich in die Diskussion einschalten, signalisieren sie ihr großes Interesse am Thema. Und wenn Politiker sich für das Thema interessieren, kann man in der Verhandlung Vergünstigungen von ihnen verlangen. Das funktioniert aber nur, wenn die Verhandlungen sichtbar &#8220;ins Stocken geraten&#8221;. Politiker-Interesse an laufenden privatwirtschaftlichen Verhandlungen riskiert also, den einen oder den anderen zu einem &#8220;Bremser&#8221; zu machen, um Subventionen zu erpressen. Diese Dynamik war bei Opel teilweise schön zu beobachten. Konkret würde ich das natürlich weder Berggruen noch der Valovis-Bank unterstellen. Darauf gibt es keine Hinweise &#8211; wie es auch sonst keine Hinweise gibt auf das, was da &#8220;hinter dem Bühnenvorhang&#8221; abgeht.</p>
<p>Und das ist gut so.</p>
<p>P.S.: Ich halte es für normal, daß Verhandlungen in dieser Größenordnung erst in letzter Minute entschieden werden. Das steht so in jedem Buch über Verhandlungstatktik. Wenn eine der Parteien jetzt, eine Woche vor Torschluß sagt: &#8220;OK, so machen wir&#8217;s&#8221; &#8211; da würde doch der andere Verhandlungspartner sofort das Gefühl bekommen, daß für ihn noch mehr herauszuholen gewesen wäre. Wenn das passiert, sagt der &#8220;andere&#8221; &#8220;nein&#8221; weil er versucht, ein für sich noch besseres Angebot zu bekommen. Und wenn aus keinem anderen Grund als für alle Beteiligten das Gesicht zu wahren können so öffentliche Verhandlungen praktisch nur &#8220;in letzter Minute&#8221; entschieden werden. Öffentlichkeit ist für eine Verhandlung einfach hinderlich.</p>
<p>Das wissen sicher auch die genannten: Mönig-Raane, Brüderle und von der Leyen. Verhandlung ist ihr täglich Brot. Was bezwecken sie damit, das Thema in die Medien zu bringen?</p>
<p>Für uns Stimmvieh gilt: Abwarten, Tee trinken, Nerven bewahren, keep cool und so. Wie schon mehrfach gesagt: Was wirklich abgeht, steht sowieso nicht in der Zeitung.</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken zur WM: Ein Land begeistert sich für nichts-verpassen</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/06/23/gedanken-zur-wm-ein-land-begeistert-sich-fur-nichts-verpassen/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 19:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[wm2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, 20:30: Deutschland gegen Ghana. Ganz Deutschland ist begeistert für Fußball. Eigentlich denke ich darüber nach, mit meiner Frau das tolle Wetter zu genießen und ein Eis essen zu gehen. Nur die zweite Halbzeit &#8211; das müsste doch eigentlich genügen. Doch nein, eigentlich will ich das Spiel doch ganz sehen. Denn ich könnte ja &#8216;was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Heute, 20:30: Deutschland gegen Ghana. Ganz Deutschland ist begeistert für Fußball. Eigentlich denke ich darüber nach, mit meiner Frau das tolle Wetter zu genießen und ein Eis essen zu gehen. Nur die zweite Halbzeit &#8211; das müsste doch eigentlich genügen. Doch nein, eigentlich will ich das Spiel doch ganz sehen. Denn ich könnte ja &#8216;was verpassen. Ein Tor in 180 Fußballminuten genügt ja&#8230;</p>
<p>Und dann die Erkenntnis: Warum eigentlich Fußball? Wie ist&#8217;s mit Tennis, Handball, Basketball, American Football, &#8230; &#8211; da ist doch dauernd was los. Warum eine Sportart, bei der u.U. in 180 Minuten nur <em>ein einziges</em> Tor fällt?</p>
<p>Und dafür begeistert sich eine ganze Nation? Ganz Deutschland begeistert sich dafür, &#8220;nichts zu verpassen&#8221;? Das kann&#8217;s doch auch nicht sein&#8230; was sagt das über andere Felder? Politik? Bildung? Wirtschaft? Abwarten und konsumieren?</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ICANN unter Zensur???</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/05/26/icann-unter-zensur/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 19:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weitergedacht]]></category>
		<category><![CDATA[icann]]></category>
		<category><![CDATA[redefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[religion]]></category>
		<category><![CDATA[un]]></category>
		<category><![CDATA[united nations]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder so ein Fall von kognitivem Frontalzusammenstoß: U.N. Passes Religious Defamation Resolution: This Week in Online Tyranny ICANN head warns against putting Internet addresses under UN control Also nochmal zum mitmeißeln: Einerseits hat die UN inzwischen eine Resolution verabschiedet, nach der &#8220;im Protokoll der Vereinten Nationen niemand, keine Person, keine Organisation und kein Pressevertreter etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wieder so ein Fall von kognitivem Frontalzusammenstoß:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/un_passes_religious_defamation_resolution_this_wee.php">U.N. Passes Religious Defamation Resolution: This Week in Online Tyranny</a></li>
<li><a href="http://www.theglobeandmail.com/news/technology/icann-head-warns-against-putting-internet-addresses-under-un-control/article1579820/">ICANN head warns against putting Internet addresses under UN control</a></li>
</ul>
<p><span id="more-216"></span><br />
Also nochmal zum mitmeißeln: Einerseits hat die UN inzwischen eine Resolution verabschiedet, nach der &#8220;im Protokoll der Vereinten Nationen niemand, keine Person, keine Organisation und kein Pressevertreter etwas negatives über eine Religion, einen Teil einer Religion, einen Zweig einer Religion, einen Vertreter oder ein Mitglied einer Religion sagen darf.&#8221; (von mir nach bestem Wissen und Gewissen übersetzt&#8230;). Die Idee scheint von Pakistan ausgegangen zu sein.</p>
<p>Das wäre für sich alleine schon einer aus der Rubrik &#8220;was soll der Blödsinn? &#8211; lasst die Redefreiheit in Ruhe!&#8221; (soweit ich weiß verdanken wir das Kern-Zitat der Redefreiheit,&#8221;<a href="http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_rene_descartes_thema_Freiheit_zitat_8231.html">ich bin zwar nicht ihrer Meinung, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß sie sie sagen dürfen</a>&#8221; (Descartes) einer Religionsauseinandersetzung).</p>
<p>Und dann finde ich, nicht eine Woche später, einen Artikel, daß Länder wie der Iran und Brasilien ernsthaft vorschlagen, ICANN unter die Aufsicht der Vereinten Nationen zu stellen. ICANN! &#8211; eine der wenigen pseudo-zentralen Stellen im Internet, über die man wirklich Schaden anrichten und Fortschritt verzögern kann!</p>
<p>Bitte bitte bitte nicht!</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu: Spendercrawl</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/04/19/zu-spendercrawl/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 08:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aktuelle Titelgeschichte bei KoopTech, &#8220;Spendercrawl – Parteispenden-Analyse Teil 3&#8221; endet mit der Frage: &#8220;Welche frei verfügbaren Daten könnten die Machtverhältnisse besser abbilden?&#8221; (im Kontext von &#8220;Die tatsächlichen Machtverhältnisse bleiben offensichtlich im Netz verborgen. Vom bürgerlichen Lager ist kaum etwas zu sehen, &#8230;&#8221;). Soweit ich die verwendete Analyse verstehe, ist sie beschränkt auf Internet-Netzwerke (bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fpalm-leaf.com%2F2010%2F04%2F19%2Fzu-spendercrawl%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fpalm-leaf.com%2F2010%2F04%2F19%2Fzu-spendercrawl%2F&amp;style=normal&amp;service=bit.ly&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Die aktuelle Titelgeschichte bei KoopTech, &#8220;<a href="http://blog.kooptech.de/2010/04/spendercrawl-parteispenden-analyse-teil-3/">Spendercrawl – Parteispenden-Analyse Teil 3</a>&#8221; endet mit der Frage: &#8220;Welche frei verfügbaren Daten könnten die Machtverhältnisse besser abbilden?&#8221; (im Kontext von &#8220;Die tatsächlichen Machtverhältnisse bleiben offensichtlich im Netz verborgen. Vom bürgerlichen Lager ist kaum etwas zu sehen, &#8230;&#8221;).</p>
<p>Soweit ich die verwendete Analyse verstehe, ist sie beschränkt auf Internet-Netzwerke (bzw. öffentlich bekannte Kapitalverflechtungen &#8211; ganz nett, hilft aber offensichtlich auch nicht). Damit spiegeln diese Analysen vor allem die Kommunikationspräferenzen wider. Wie wir alle in den letzten Jahren beobachten konnten (z.B. im Umfeld der &#8220;Zensursula&#8221;-Debatte) sind die Kommunikations-Präferenzen stark mit Ideologien korrelliert. Um die Diskussion anzuschieben, postuliere ich folgende Korrelationen:</p>
<ul>
<li>CDU/CSU-Anhänger treffen sich in der Kirche, auf Familienfeiern oder am Stammtisch. (Dabei ist eine erweiterte Interpretation von &#8220;Stammtisch&#8221;, z.B. der Wiener Opernball, zulässig <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) &#8211; am &#8220;Stammtisch&#8221; finden sie auch mit der FDP zusammen. Na gut, geschäftliche Besprechungen und Dienstreisen kann man hier auch mitzählen.</li>
<li>Die SPD-Anhänger treffen sich im weitesten Sinne bei Vorträgen (z.B. an der Uni), Versammlungen (z.B. im Zusammenhang mit Betriebsratsirgendwas) und Demonstrationen</li>
<li>Die Grünen treffen sich online, um ihre vielfältigen offline-Aktivitäten zu organisieren, bei denen sie sich dann auch &#8220;offline&#8221; treffen.</li>
</ul>
<p>Möglicherweise spiegelt das auch das Durchschnittsalter wieder, so weit würde ich jetzt eigentlich nicht gehen wollen <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Damit wäre klar, wo man nach der tatsächlichen Vernetzung suchen müsste: Nur für die Grünen trifft eine online-Analyse den Nerv, die Netze der &#8220;Bürgerlichen&#8221; könnte man mit den Methoden der Klatschpresse aufdecken und die der SPD mit den Methoden des BND <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So, jetzt ist hoffentlich genug Öl ins Feuer gegossen für eine coole Diskussion <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Vielleicht wäre eine Variante von XING interessant, bei der jeder &#8220;fremde&#8221; Bekanntschaften eintragen kann. Z.B. Tanzpaare am Opernball, Familienverflechtungen, gemeinsame Gewerkschaftsauftritte usw. Damit&#8217;s funktioniert müsste man&#8217;s in zweierlei Hinsicht moderieren: Einerseits müsste sichergestellt sein, daß nur Personen des öffentlichen Interesses auftauchen, andererseits muß die Datenqualität sichergestellt werden, z.B. durch Review. Vielleicht kann man sowas einfach bei abgeordnetenwatch andocken?</p>
<p>Wer macht?</p>
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		<item>
		<title>Bangalore. Endlich.</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/03/28/bangalore-endlich/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 12:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>
		<category><![CDATA[bangalore]]></category>
		<category><![CDATA[bengaluru]]></category>
		<category><![CDATA[indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einigen Verzögerungen (siehe &#8220;Lärmverschmutzung&#8220;) bin ich heute Nacht in Bangalore angekommen. Mein letzter Besuch hier ist jetzt neun Monate her, und einiges hat sich verändert&#8230; Zunächst eine wirklich schöne Neuigkeit: Ich fange an,  zu verstehen, warum Bangalore &#8220;Gartenstadt&#8221; oder &#8220;Blütenreiche&#8221; genannt wird: Zwei Bäume blühen überall in der Stadt, die eine Sorte in Kirschblüten-Rosa [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Nach einigen Verzögerungen (siehe &#8220;<a href="http://www.bananenblatt.net/2010/03/07/larmverschmutzung/">Lärmverschmutzung</a>&#8220;) bin ich heute Nacht in <a title="Wikipedia (de): Bangalore" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bangalore" target="_blank">Bangalore </a>angekommen. Mein letzter Besuch hier ist jetzt neun Monate her, und einiges hat sich verändert&#8230;</p>
<p><span id="more-207"></span></p>
<p>Zunächst eine wirklich schöne Neuigkeit: Ich fange an,  zu verstehen, warum Bangalore &#8220;Gartenstadt&#8221; oder &#8220;Blütenreiche&#8221; genannt wird: Zwei Bäume blühen überall in der Stadt, die eine Sorte in Kirschblüten-Rosa (die Blüten sind allerdings wesentlich größer als Kirschblüten und fallen als Ganzes ab, nicht als einzelne Blütenblätter), und die andere Sorte in Flieder-Lila. Dadurch wird die ganze Stadt mit all ihrem liebenswerten indischen Chaos noch viel ästhetischer anzusehen.</p>
<p>Außerdem haben wir uns heute auf dem Weg in die Stadt &#8220;verfahren&#8221; und dabei einige wirklich große, wirklich schöne Parks gesehen, die mir bisher auf meiner inneren Landkarte der Stadt gefehlt haben. Diese Parks werde ich mir bei Gelegenheit genauer ansehen.</p>
<p>Ansonsten hat die nächtliche Fahrt vom Flughafen zum Hotel gezeigt, daß Bangalore sich mehr und mehr der &#8220;westlichen Welt&#8221; annähert &#8211; und auch einige der Unarten mit aufgreift:</p>
<ul>
<li>Wir haben einige Hühner- und Schweinetransporte gesehen. Liebe Tierschützer, lasst die europäischen Legebatterien in Ruhe und kümmert euch um die armen Schweine (und Hühner) in Indien! Unglaublich! Leider war es so dunkel, daß ich keine Fotos machen konnte.</li>
<li>Diesmal sind mir zum ersten Mal mehrachsige LKW (drei und vier Achsen) auf den Straßen aufgefallen. Ich hatte auch das Gefühl, daß mehr Sattelschlepper unterwegs waren.</li>
</ul>
<p>Das Highlight zum Abschluß: Ich habe zum ersten Mal eine Radarfalle in Indien gesehen!</p>
<p>Da wir jetzt praktisch &#8220;beim Büro ums Eck&#8221; untergebracht sind, erwarte ich nicht, daß sich weitere interessante Neuigkeiten ergeben, bevor wir zurückfliegen. Bis bald also!</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Schweinegrippe? &#8211; Ich hab&#039;s ja gleich gesagt!</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/03/12/schweinegrippe-ich-habs-ja-gleich-gesagt/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 20:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[In Eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute schreibt der Spiegel Online über die Schweinegrippe: &#8220;Chronik einer Hysterie&#8220;. Ich bin ein kleines bisschen stolz auch mich: Denn während der Spiegel jetzt als eine der vier Lehren aus der Schweinegrippen-Hysterie auch aufführt: &#8220;Wie [...] Medien die Hysterie gefördert haben&#8221; hat das Bananenblatt schon (naja&#8230;) am 13. Juli einen Artikel zum Thema &#8220;Schweinegrippe und [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Heute schreibt der Spiegel Online über die Schweinegrippe: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,683036,00.html">Chronik einer Hysterie</a>&#8220;.</p>
<p>Ich bin ein kleines bisschen stolz auch mich: Denn während der Spiegel jetzt als eine der <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,683036,00.html">vier Lehren aus der Schweinegrippen-Hysterie</a> auch aufführt: &#8220;Wie [...] Medien die Hysterie gefördert haben&#8221; hat das Bananenblatt schon (naja&#8230;) am 13. Juli einen Artikel zum Thema &#8220;<a href="http://www.bananenblatt.net/2009/07/13/schweinegrippe-und-medienkompetenz/">Schweinegrippe und Medienkompetenz</a>&#8221; veröffentlicht. Darin steht:</p>
<blockquote><p>Medienkompetenz bedeutet vieles – unter anderem, sich nicht aufgrund der Häufigkeit eines Themas ein Urteil über die Wichtigkeit zu machen. Stattdessen sollte jeder die Wichtigkeit selbst und für sich selbst beurteilen.</p>
<p>[...] [Schwinegrippe war ein Thema], das ich innerhalb von weniger als einer halben Stunde quantifizieren konnte.</p>
</blockquote>
<p>Daß Medien ihr Dings nicht immer neutral auf die Reihe kriegen ist wohl eine Tatsache, mit der wir leben müssen. Ob wir darauf hereinfallen liegt in unserem eigenen Ermessen.</p>
<p>Ich hab&#8217;s doch gleich gesagt. <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Lärmverschmutzung</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/03/07/larmverschmutzung/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 22:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[laerm]]></category>
		<category><![CDATA[laermverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[lärm]]></category>
		<category><![CDATA[lärmverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[schallverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich dies schreibe, kratzt die Feder des Füllers auf dem Papier. Lärmverschmutzung? Ein einzelnes Auto fährt vorbei. Lärmverschmutzung? Die Heizung blubbert, sie ist wohl nicht richtig entlüftet. Vor ein paar Tagen hat der Arzt mir wegen einem Ohr-Problem den Flug nach Indien verboten. &#8220;Meiden Sie jede akustische Belastung.&#8221; Seitdem bin ich auf Entzugt. Schall-Entzug. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Während ich dies schreibe, kratzt die Feder des Füllers auf dem Papier.</p>
<p>Lärmverschmutzung?</p>
<p>Ein einzelnes Auto fährt vorbei.</p>
<p>Lärmverschmutzung?</p>
<p>Die Heizung blubbert, sie ist wohl nicht richtig entlüftet.</p>
<p>Vor ein paar Tagen hat der Arzt mir wegen einem Ohr-Problem den Flug nach Indien verboten. &#8220;Meiden Sie jede akustische Belastung.&#8221;</p>
<p>Seitdem bin ich auf Entzugt. Schall-Entzug.<span id="more-199"></span> Relativ schnell war klar, welche Geräte ich ausschalten will. Kein unnötiger Lärm!</p>
<p>Radio und Fernseher waren sowieso die ersten, dann der Computer (Lüfter!) und die externen Festplatten. Dann wurde es schwierig: Kühlschrank? Das leichte Panflöten-Geräusch im Kamin der Dunstabzugshaube? Nachbarn? Straße? Eisenbahn?</p>
<p>Wie leise können wir modernen Menschen unsere Umwelt überhaupt noch machen? Welche ruhigen Orte gibt es, die ich aufsuchen könnte?</p>
<p>Buchgeschäfte? Nicht schlecht, aber auf dem Weg dahin platzt mir der Kopf. Bibliotheken das gleiche, Kaffees kommen sowieso nicht in Frage.</p>
<p>An der Autobahn gab es doch diesen Erotik-Supermarkt&#8230; da war es auch ganz schön still &#8211; soweit überhaupt geredet wurde nur im Flüsterton. Aber ein paar Stunden dort abhängen???</p>
<p>Der Schloßgarten! Leicht zu erreichen, schön ruhig, und im Kaffee mittendrinn ist sicher nichts los. Gesagt, getan. Endlich Ruhe?</p>
<p>Irrtum. Dort ist Frühjahrsputz. Alles paar hundert Meter eine hydraulische Hebebühne für die Gärtner, die die Bäume zuschneiden. Dazwischen Kompressoren für die Druckluft-unterstützten Gartenscheren. Sägen. Lieferwagen. Golfwägelchen. München am Stachus, zur Hauptverkehrszeit.</p>
<p>Endlich weiß ich, wie viele Gärtner für so einen schönen Garten im Einsatz sind. Aber gerade heute wollte ich&#8217;s eigentlich nicht herausfinden.</p>
<p>Also Zähne zusammenbeissen und durch die Lärmwüste zum Kaffee am anderen Ende. Dort scheinen die Handwerker schon fertig zu sein.</p>
<p>Doch das Kaffee ist geschlossen, und es regnet. Und jetzt?</p>
<p>Die Orangerie! Dort kann es nicht dramatisch kalt sein, und immerhin hat man ein Dach über dem Kopf.</p>
<p>Tatsächlich ist die Orangerie noch besser: Ein Orangerie-Museum, beheizt, eine Insel der Stille mitten im sowieso schon ruhigen Schlossgarten.</p>
<p>Verkehrslärm? &#8211; Fehlanzeige</p>
<p>Stimmen? &#8211; Bei dem Wetter?</p>
<p>Arbeitslärm? &#8211; Glück gehabt, ganz weit weg. Nichts.</p>
<p>Irgendwelche Geräte? &#8211; Nein.</p>
<p>Stille.</p>
<p>Nur das Rascheln meines eigenen Gewandes, nur mein eigener Atem.</p>
<p>Und wie um auf die Stille aufmerksam zu machen, alle 15 Minuten ein Glockenschlag in der Ferne.</p>
<p>Oder ein Vogel, ganz selten.</p>
<p>Hier kann man&#8217;s aushalten.</p>
<p>Langsam färbt die Stille auch auf die anderen Sinne ab, und sie werden aufmerksamer, schärfer. Die weiß gestrichene Wand hat abgeschlagene Stellen auf einem Poster ist ein Fleck. Dort ist eine Lücke zwischen zwei Parkettdielen, und hier ist ein Fensterladen minimal ungenau gestrichen.</p>
<p>Zwei Stunden sitze ich im Orangeriemuseum, schaue, lausche, lese. Für den Rückweg möchte ich die Mittagspause der Gärtner nutzen, also wird es Zeit. Als ich die Tür öffne, dringen Geräusche herein. Regen. Mehr Vögel als man im Museum gehört hatte. Schritte auf dem Kies (meine eigenen). Ein Elektro-Golfwagen in der Ferne. Auf dem Weg zum Ausgang wird auch der Straßenlärm wieder aufdringlicher. Der Unterschied zwischen &#8220;Ampel Rot&#8221; und &#8220;Ampel Grün&#8221; ist wie Sandpapier im Vergleich zu Nadeln.</p>
<p>Dann zu meinem eigenen Auto, kurze Erholung: mit geschlossener Tür ist es doch ruhiger. Bis ich den Motor anlasse. Die Lüftung brauche ich nicht, aber der Scheibenwischer muß leider sein.</p>
<p>Dann die Wahnsinnsidee: Um den Supermarkt zu vermeiden zum Fastfood. Es ist bald halb drei, eigentlich müsste es relativ ruhig sein. Blick durchs Fenster: Tatsächlich nur ein paar Tische besetzt. Als ich die Tür öffne, schlägt eine Mischung aus Musik, Küchenlärm und Gesprächsfetzen entgegen. Zum Glück ist meine Bestellung gleich fertig. Wieder &#8220;draußen&#8221; kommt mir der Straßenlärm in dem Industriegebiet fast wie Erholung vor. Lärmverschmutzung.</p>
<p>Wie halten wir das eigentlich im Alltag aus?</p>
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		<title>Wieder einmal Indien</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/02/17/wieder-einmal-indien/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 22:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>
		<category><![CDATA[bangalore]]></category>
		<category><![CDATA[bangaluru]]></category>
		<category><![CDATA[indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag geht&#8217;s wieder einmal nach Bangaluru, Indien. Ich bin schon gespannt: Meine letzte Reise war letzten Sommer (2009), davor war ich zuletzt 2005 &#8220;vor Ort&#8221; &#8211; und in diesen vier Jahren hatte die Stadt sich so unglaublich verändert. Um nur ein paar Kleinigkeiten zu nennen: Aus Dschungel wurde ein indisches Silicon Valley (genauer: Whitefield [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Am Samstag geht&#8217;s wieder einmal nach Bangaluru, Indien. Ich bin schon gespannt: Meine letzte Reise war letzten Sommer (2009), davor war ich zuletzt 2005 &#8220;vor Ort&#8221; &#8211; und in diesen vier Jahren hatte die Stadt sich so unglaublich verändert. Um nur ein paar Kleinigkeiten zu nennen:</p>
<p>Aus Dschungel wurde ein indisches Silicon Valley (genauer: Whitefield hat sich so ausgedehnt, daß &#8220;unser&#8221; altes Büro &#8211; früher praktisch im Urwald &#8211; jetzt mitten im indischen Silicon Valley zu liegen scheint)</p>
<p>Aus Hauptstraße (Mahatma Ghandi Road &#8211; MG Road) wurde U-Bahn-Baustelle.</p>
<p>Mal sehen, was in den letzten neun Monaten passiert ist.</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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